von Murrhardt zurück nach Neckarsulm

Anfang Juli fahren wir mit unseren Pedelecs und dem Zug über Stuttgart nach

 

Murrhardt

im Rems-Murr-Kreis.  Murrhardt wurde im Jahr 788 erstmalig erwähnt, liegt im Herzen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes und hat ca 14.000 Einwohner. Bekannt ist Murrhardt auch durch die beiden Wasserfälle und die Hörschbachschlucht.

In der Stadt (Orte beim drüber fahren oder vergrößern):

Wir wollen den Weg vom unteren zum oberen Wasserfall fahren.  Uns ist bewusst, dass der Weg evtl. nicht einfach zu befahren geht, es hat die letzten Tage immer wieder geregnet. Das Wochenende kommt wegen vielen Besuchern für uns nicht in Frage und da ich heute frei habe geht's auf Tour.

Bei der Fahrt mit Eva ⇒ von-Backnang-zum-Limesturm-bei-Grab hatte die App einen Übergang angezeigt. Damals sagte man uns "hier kommen sie nicht rüber" Wir hörten auf die Wanderer und kehrten um.  

Der Weg an den unteren Wasserfall ist nass und rutschig (Bild 1) und wir lassen die Räder oben am Hauptweg stehen. Wir bleiben oberhalb des Wasserfalls stehen (Bild 2), der Weg an den Wasserfall ist noch rutschiger und steiler. (Das Bild im Header ist von 2018 auch damals war es regnerisch) Hier sehen wir, dass wenn man statt rechts zum Wasserfall nach links auf den Weg abbiegt, kommt man über die Holzbrücke auf die andere Seite. Die App hatte Recht😉 Auch dieser Weg ist sehr aufgeweicht und so entscheiden wir auf dem befestigten Hörschbachweg bergwärts weiter zu fahren, der dann kurz nach dem Reitweg endet. Um zum oberen Hörschbachweg  zu gelangen fährt man den stark ansteigenden Reitweg hoch, den wir nicht als Weg, sondern als Singletrail bezeichnen. Kurz vor der Rottmansberger Sägmühle beginnt der Weg zum hinteren Wasserfall. Der Zugang zur Schlucht ist gesperrt und genauso aufgeweicht (Bild 3). Bild 4 ist vom Zufluss.

Über Rottmannsberg und Steinbach geht es weiter in die viertgrößte Stadt des Rems-Murr-Kreises nach

 

Backnang

Hier legen wir eine Kaffeepause ein und erkunden die Stadt. Mehr zur Geschichte Backnangs kann man hier ⇒ backnang.de/zu-gast/geschichte-backnangs lesen.

Weiter Richtung Erbstetten und kurz vor der Murrtalbahn biegen wir nach rechts Richtung Murr ab. Landschaftlich ein sehr schöner Streckenabschnitt, den wir nur bei trockenem Wetter empfehlen. Der einfachere Weg ist an der Kreisstraße weiter nach Erbstetten zu fahren. Durch die Unwetter sind die Wege nass, teilweise ausgewaschen, mit Ästen und Steinen gespickt, die Räder müssen wir über einen querliegenden Baum heben oder gebückt unter einem Baum durchschieben. Alle Wege die wir fahren, sind für Wanderer und Radfahrer freigegeben. Kurz vor Burgstall geht es auf befestigtem Weg entlang der Murr weiter bis ca 500 m nach der Kläranlage, hier trauen wir unseren Augen nicht: der Weg führt ohne Vorwarnung bergwärts direkt am Hang als gefluteter Singletrail (S1) weiter. Die Überlegung fahren wir zurück oder wagen wir es, was erwartet uns hinter dem Berg ? Während wir überlegen, kommen uns vier Mountainbiker entgegen. Wir fragen sie. Die Antwort: das ist das schlimmste Stück, aber hinter dem Berg geht es wieder normal weiter. Wir wagen es und schieben unsere Räder den schmalen Steinhang hinauf und hinab, der Weg ist schmal, mit einem falschen Schritt würden wir in die Murr hinunter kullern. Weiter geht es über Kirchberg nach

 

Steinheim an der Murr

im Landkreis Ludwigsburg. Wer einen Stadtrundgang einfügen will ⇒ stadt-steinheim.de/historischer-stadtrundgang Wir legen eine kurze Pause am Marktplatz für ein Eis ein. Hier entdecken wir auch Nachschub für kaputte Fahrradschläuche und ein Hinweisschild zum Radservicepunkt. Wir schieben unsere Räder, auf der Hauptstrasse ist ein enormer Verkehr und durch die kurzen Ampelschaltungen ist mit dem Rad kein durchkommen.

Weiter geht es über Wege die teilweise den Namen Radweg nicht verdient haben, nach

 

Schloss Liebenstein

das südlich von Neckarwestheim im Landkreis Heilbronn liegt. Mehr Infos bei ⇒ Wikipedia. Fotos vom Eingangsbereich gibt es bei diesem Ausflug ⇒ Am-Neckar-entlang: nach-Kirchheim-und-zum-Mundelsheimer-Käsberg

Über Neckarwestheim Richtung Neckar mit Urlaubsfeeling. Das letzte Bild ist kein See, es ist der Neckar.

Vor Lauffen entscheiden wir mit dem Zug zurück zu fahren. Wir folgen den Radhinweisschildern zum Bahnhof, stehen vor einer Treppe und die "Schieberinne" ist nicht benutzbar (Bild 1). Den Grund dafür können wir , unten angekommen, nicht erkennen, der Weg dahinter ist intakt (Bild 2). Zum Abfahrtsgleis geht es wieder die Treppe hoch (Bild 3). Nun teste ich die „Schieberinne“, damit ich nicht am Handlauf hängen bleibe, lege ich das Rad in leichte Schieflage. Es funktioniert, beschwerlich aber es geht. 

Lauffen ist eine Stadt mit über 10.000 Einwohnern und einem Halbstunden-Takt bei den Zügen. Damit rechneten wir nicht. Mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl wird es schwer den Zug zu erreichen. Dieser Zustand gehört bald der Vergangenheit an, es sind zwei Aufzüge in Planung.   

In Heilbronn müssen wir umsteigen, verpassen unseren Anschlusszug. Wir entscheiden nicht auf den nächsten Zug zu warten und fahren mit den Rädern nach Hause (so sind wir früher zu Hause) Wir wählen vom Bahnhof aus den kürzeren Weg durch die Stadt, über die Kreuzenstrasse, den Radweg rechtsseitig der Bundesstrasse ins Gewerbegebiet von Neckarsulm und durch den Stadtpark nach Hause. Strecke gesamt lt. Tacho 73 km.

Radstrecke: 

Murrhardt Bhf - Lauffen Bhf 57 km;  Gesamte Steigung: 952 m

Wegbeschaffenheit: ca 33 km Asphalt; Rest befestigter Weg und loser Untergrund

Zugfahrt: 

Neckarsulm - Stuttgart - Murrhardt;

Lauffen - Heilbronn; 

Fahrt mit Metropolticket 


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