Tour zum Brettachtal und über Neuenstadt zurück

Ende Juli starten wir nachmittags zu einer Pedelectour. Über Dahenfeld, einem Stadtteil von Neckarsulm, geht es nach Cleversulzbach, Stadtteil von Neuenstadt.

Im Brettachtal angekommen ein kurzer Stopp an der Brettach die wenig Wasser führt. Normalerweise fließt das Wasser über die Staustufe. Interessante Figuren entdecken wir auch. 

weiter nach Langenbeutingen, über das Brettachtal zurück. Ein Stopp an der 

Brettacher  Mühle

und dem Park in dem die Schiller-Linde steht. Die Linde wurde ca. 1880 gepflanzt und 1905 dem Dichter Friedrich von Schiller (1759-1805) zum 100. Todestag gewidmet. 

Neuenstadt

hier gibt es ein gutes Eiscafe, unser Ziel :-) Danach ein kurzer Besuch in der Lindenanlage. 

Die Lindenanlage wurde 1558 von Herzog Christoph errichtet. In der Anlage stand eine Tausendjährige Linde deren Äste von Steinsäulen getragen wurden. Die Steinsäulen wurden von Adligen und Mitbürgern seit dem Mittelalter gestiftet. 1917 wurde die Linde vom Heilbronner Verkehrs-Verein bereits als "ehrwürdige Ruine" bezeichnet und man begann mit der Pflanzung von jungen Linden. Die alte Linde, bereits schwer vorgeschädigt, fiel Ende des Zweiten Weltkrieges den Schüssen und einem Gewittersturm zum Opfer. 

An diesem Abend wurde bei den Freilichtspielen das Stück "Das hat man nun davon" aufgeführt. Die Freilichtspiele finden im Schloßgraben statt der direkt neben der Lindenanlage liegt. 

"Neuenstadt wurde im Krieg schwer zerstört. Beim Wiederaufbau sollte der Schloßgraben mit Bauschutt aufgefüllt werden. Doch dank der beiden Neuenstädter Willi Carl und Emil Ermold kam es nicht dazu. Sie planten mit dem Vermessungs-Ingenieur Eugen Kreß eine Feierstätte neben der historischen Lindenanlage. Mit Hilfe von eifrigen Sängern entstand in tausenden freiwillig geleisteter Arbeitsstunden das Theaterrund, wie wir es heute kennen. Eingeweiht wurde die Anlage am 15. Juli 1951 anlässlich eines bedeutenden Sängerfestes der Region Heilbronn...." Quelle und mehr Infos ⇒ freilichtspiele-neuenstadt.de/chronik

Der obere Torturm wurde um 1300 als Teil der Stadtbefestigung erbaut. Der erste Turm stürzte 1689 zusammen, 1703 erfolgte der Wiederaufbau mit einer Türmerwohnung die 1831 den Flammen zum Opfer fiel. 1831 Wiederaufbau des Turms, nun ohne Turmwohnung, in dieser Form ist der Turm bis heute erhalten.  Quelle: Stadt Neuenstadt

Im Turm können die alten Arrestzellen, eine kleine Türmerstube und der Glockenstuhl besichtigt werden. Der Umlauf befindet sich in 25 m Höhe, von hier hat man einen guten Blick über das untere Kocher- und Brettachtal. Das Wappen ist aus dem Jahr 1703 

Von Neuenstadt an der Kocher entlang bis Degmarn und nach Hause.

Radstrecke: 

Neckarsulm - Langenbeutingen - Neckarsulm

40 Km  ⬈402m ⬊399m ⤒271üNN   🕐  2:15 Std    (lt. teasi) 

 

 


Kommentare
()
Einen neuen Kommentar hinzufügenEine neue Antwort hinzufügen
Ich stimme zu, dass meine Angaben gespeichert und verarbeitet werden dürfen gemäß der Datenschutzerklärung.*
Abbrechen
Antwort abschicken
Kommentar abschicken
Weitere laden
Archiv

©fotowelt-brigitte.de 2022    ⟨  Impressum/Kontakt  ⟩    ⟨  Datenschutzerklärung  ⟩      ⟨  Gästebuch  ⟩   

 
 
 
 
 
Fotowelt von Brigitte 0