Die Geburtsstunde der modernen Impfung

im Jahre 1796 Edward Jenner: die erste Pockenimpfung. Um gegen die gefürchteten Pocken immun zu werden, wurden Kuhpocken geimpft da diese für den Mensch ungefährlich waren. Edwar Jenner beobachtete, dass Menschen nach einer Infektion mit Kuhpocken immun gegen die gefürchteten Pocken waren. 

Beim großen Pockenausbruch im Jahr 1870 starben allein in Deutschland eine Viertelmillion Menschen. Danach wurde die Impfung in vielen Ländern verpflichtend. Die Pocken gelten seit 1979 als ausgerottet. 

Weitere Entwicklungen: Louis Pasteur  Impfstoffe Cholera, Milzbrand, Tollwut.  Emil von Behring und Shibasaburo Kitasato Impfstoff Diphterie.  Weitere Impfstoffe: Tetanus, Keuchhusten, Gelbfieber, Influenza, Kinderlähmung ...

Der heutige Begriff Vakzine für Impfstoffe erinnert an die großen Leistungen der Impfpioniere, vaccina = von Kühen stammend. 

 

Quellen und noch mehr Infos:

⇒ https://www.impfen.de/impfwissen/alle/die-geschichte-der-impfung/

⇒ https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/impfen/seit-wann-gibt-es-impfungen

⇒ https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125177/Erste-Impfung-gegen-die-Pocken-liegt-225-Jahre-zurueck

⇒ https://www.impfen.de - Alle impfungen im Überblick

 

⇒ https://www.dccv.de: Was ist ein mRNA- und was ein Vektorimfpstoff und wo ist der Unterschied?

Meilensteine der Naturwissenschaften ⇒ br.de/meilensteine-louis-pasteur-robert-koch-bakteriologie 


Interessantes aus der Vergangenheit, ein Bericht von der Süddeutsche Zeitung am 02. Juli 2019:

⇒  https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/pest-todesopfer-pandemie-infektiologie-hygiene-1.4503134-0


Auszug aus der Intensivstation eines Krankenhauses, mit Covid 19 Infizierte 

(Stand 14. Septembert 2021 abends)

  

 im Krankenhaus seit 

 43 Jahre  7. September
 43 Jahre  6. September
 45 Jahre beatmet 24. August
 45 Jahre Atemunterst. 1. September
 62 Jahre  beatmet 30. August
 79 Jahre  5. September
 81 Jahre Atemunterstützung 2. September 

 

14.Sept. 23 Jahre, 58 Jahre; 12. Sept. 68 Jahre; 13. Juli: 56 Jahre; 17.Juni: 68 Jahre; 8. Juni: 38 Jahre; 3.Juni: 44 Jahre, 59 Jahre; 1.Juni: 53 Jahre

 

Intensivstation bedeutet sehr schwerer Verlauf, das Leben ist bedroht!

Eine Dokumentation von SWR3 über den Covid-Alltag auf Intensivstationen:

(bitte nicht anschauen wenn man "zart besaitet" ist)

https://www.swrfernsehen.de/betrifft/das-intensiv-team-jedes-leben-zaehlt-100.html

(es ist kein "fake" sondern Tatsachen die ich jeden Tag auf's neue sehe)

Und ja einen schweren Verlauf bekommen (bisher) wenige - aber wer kann voraussehen welchen Verlauf er bei Ansteckung bekommt ? (aktuelles Beispiel: Zwillingsbrüder jünger 40 Jahre, der eine Aufnahme stationär notwendig, inzwischen dank Besserung entlassen; der andere Intensivstation über 1 Woche an der Beatmungsmaschine)

Und ja es gibt auch andere schwere Erkrankungen und diese Menschen darf man auch nicht vergessen !

Und ja man kann sich vieles nicht vorstellen wenn man es nicht gesehen (erlebt) hat.

Und ja ich habe keine Angst, aber großen Respekt vor dem Virus und das bedeutet, dass ich  AHA  ernst nehme ! 




MNB

Mundnasenbedeckung

Sogenannte Communitymasken (selbstgenähte, Stoffmasken)

WICHTIG: regelmässig reinigen. 

MNS

(medizinischer) Mundnasenschutz

 

 

  • Schützen mein Gegenüber, da Tröpfchen (>5 Mikrometer zurück gehalten werden. Maske nicht waschen, da dann dieser Schutz verloren geht. (Tragen beide eine Maske, schützt jeder sein Gegenüber )
  • Tipp: rutscht die Maske wegen zu langen Haltebändern, die Bänder zu einer 8 drehen und dann an den Ohren befestigen.
  • Die Ausatemluft (CO2) ist ein flüchtiges Gas, dass nicht durch den MNS aufgehalten wird (Luftaustausch ist vorhanden)

FFP2 / KN95

(medizinischer) Mundnasenschutz

 

 

  • Schützen den Träger und den Gegenüber, da ca 95% der Aerosole  (< 5 Mikrometer) von der Maske gefiltert werden
  • bei Kauf auf CE-Zeichen und Konformitätserklärung schauen 
  • Besuche von Krankenhaus / Pflegeheim sind aktuell (wenn erlaubt) nur mit FFP2-Masken ohne Ausatemventil möglich
  • Laut Berufsgenossenschaft sollen die Masken nicht länger als 75 Minuten am Stück getragen werden, Erholungszeit bis zum nächsten aufsetzen soll mindestens 30 Minuten sein.
  • diese Masken können bei Menschen mit Atemwegserkrankungen zur Erschöpfung führen - bitte nur in Rücksprache mit dem Arzt verwenden.

FFP2 / KN95

mit Ausatemventil

hier wird nur der Träger der Maske geschützt. Das Ausatemventil lässt die Ausatemluft durch, das bedeutet ist der Träger infiziert, gehen diese Aerosole in die Umgebung.

Beispiele für erhöhtes Thromboserisiko:

(Thrombose = Bildung von einem Blutgerinnsel in den Blutgefäßen, dass zu einem Verschluß oder einer Minderdurchblutung führt) 

  • bei der Pille: eine von 5000 Frauen im Jahr
    • bei Raucherinnen ab 30 erhöht sich das Risiko auf das vierfache
    • bei mehr als 20 Zigaretten täglich auf das 20-fache
  • bei Aktiv- und Passivrauchen
  • bei Bewegungsmangel
  • bei erhöhtem Körpergewicht
  • Frauen sind 2,3 mal stärker betroffen wie Männer
  • bei Schwangerschaft
  • bei Hormonersatztherapie 
  • bei bestimmten Medikamenten 
  • bei erhöhter Blutgerinnungsneigung
  • bei Schädigung der Gefäßwand, z.B. durch Operationen, Verletzungen, Krampfadern 

Sinusvenenthrombose: Verschluss venöser Blutgefäße im Gehirn

Mögliche Ursachen: Ausbreitung einer Infektion am Kopf oder Gesicht, Meningitis (Entzündung der Hirnhaut), Tuberkulose (TBC), Sepsis (Blutvergiftung), Virushepatitis (Leberentzündung durch Viren), Malaria, hormonelle Faktoren, Covid-Infektion ...

Symptome u.a. starke Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle wie z.B. Sprachstörungen, Sehstörungen

Gehäufte Auftretung im 3. und 4. Lebensjahrzehnt, Frauen sind 3mal häufiger betroffen

Herzmuskelentzündung (Myokarditis):

folgt oft auf eine Atemwegsinfektion oder Magen-Darm-Infektion mit Viren. Selten führen andere Keime oder eine Autoimmunerkrankung dazu. 

Wichtig: nach einem Infekt nie zu früh mit Sport beginnen.

Symptome u.a.: Müdigkeit, Erschöpfung, Brustschmerzen, Herzklopfen, Herzstolpern, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Atemnot. 


Bisher bekannte Virusmutationen: neue Bezeichnung, Land in dem sie erstmalig nachgewiesen wurden und bisherige Bezeichnung - VOC: als besorgniserregend eingestuft:

Alpha - Großbritanien B.1.1.7 - VOC

Beta - Südafrika B.1.351 - VOC

Gamma - Brasilien P.1 alias B.1.1.28.1 - VOC

Delta - Indien B.1.617.2 - VOC  (Untervarianten B.1617.1 - Kappa,  und B1.617.3)

Lambda - Lateinamerika  - unter Beobachtung der WHO

Epsilon - Kalifornien B.1.427 und B.1.429 - unter Beobachtung der WHO

...

 Nach bisherigen Erkenntnissen hat die Delta-Variante "Erkältungssymptome (Kopfweh, tropfende Nase)"

 
 
 

Durch Aerosole oder Tröpfcheninfektion werden u.a.

- offene Tuberkulose 

- Grippeviren

- grippale Infekte

- Keuchhusten

- Meningokokken

- Mumps

- Scharlach

- Windpocken/Gürtelrose

übertragen


Liste der Epidemien und Pandemien ⇒ Wikipedia 


Bisher in Deutschland zugelassene Impfstoffe:

  • BNT162b1(b2) / Comirnaty / INN Tozinameran - BioNTech/Pfizer, zwei Impfungen im Abstand von 6 Wochen (Stikoempfehlung) - ab 12 Jahre (Stiko-Empfehlung) - Schutz ab Tag 7 nach 2. Dosis bis zu 95%
  • mRNA-1273 / Spikevax - Moderna, zwei Impfungen im Abstand von 6 Wochen (Stikoempfehlung) - ab 12 Jahre (Stiko-Empfehlung) - Schutz ab Tag 14 nach 2. Dosis bis zu 95%
  • AZD1222 / Vaxzevria - AstraZeneca/University of Oxford - zwei Impfungen, Stiko empfiehlt Abstand von 12 Wochen (bessere Schutzwirkung) - ab 60 Jahre - Schutz ab Tag 15 nach 2. Dosis bis zu 80% 
    "Studien haben klar gezeigt, dass die Effektivität bei einem Abstand von weniger als sechs Wochen nur 55 Prozent beträgt und erst bei einem Abstand von zwölf Wochen bei über 80 Prozent liegt", betonte hingegen der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl. Man müsse den Menschen klar sagen: "Wenn Sie Ihren Impfabstand bei Astrazeneca verkürzen, um damit schneller in den Genuss von Lockerungen zu kommen, machen Sie das auf Kosten ihres Immunschutzes."
  • Ad26.COV2.S / Vaccine Janssen - Johnson & Johnson, eine Impfung - ab 18 Jahre - Schutz ab Tag 28 bis zu 70%

Quelle:  gelbe liste/corona-impfstoffe-vergleich

 

STIKO = Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut, Berlin

EMA = Europäische Arzneimittelagentur, Sitz in Amsterdam

 

Es muss nach wie vor davon ausgegangen werden, dass trotz Impfung, man nach Kontakt mit dem Virus infiziert werden kann und Überträger des Virus sein kann.

Stand: April 2021

 

Tritt nach Verabreichung der 1. Impfstoffdosis eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2- Infektion auf, sollte nach Ansicht der STIKO die Verabreichung der 2. Impfstoffdosis ebenfalls frühestens 6 Monate nach Genesung bzw. Diagnosestellung erwogen werden.

Quelle: rki Epidemiologisches Bulletin 25.03.21

 

Impfung nach einer Infektion (PCR-Test-Nachweis) Neue Empfehlung der Stiko: je nach Symptomen und Virusvariante: Impfung ab 4 Wochen nach der Infektion oder ab 6 Monaten

Quelle: Gelbe Liste

Nach vollständiger Impfung positiver  PCR-Test und Symptomfreiheit,  Isolierung für mindestens 5 Tage und anschliessender PCR-Test. Bei negativem Ergebnis, bzw. Ergebnis unterhalb des Schwellenwertes und weiterhin Symptomfrei, kann entisoliert werden.

Entwicklung von Symptomen oder Nachweis über Schwellenwert, greifen die generellen Entlassungskriterien.

Quelle: RKI Entlassungskriterien aus der Isolation Stand: 18. Mai 2021

Auszug aus Artikel 2 Grundgesetz:

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. 


Aufstellung nach Altersgruppen - Verlauf der Covid Positiven Ansteckungen pro Kalenderwoche (Deutschland) - Grafik anhand den Zahlen vom RKI erstellt.  Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Altersverteilung.html


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