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Winterlichter

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Eine Auswahl von Murals

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Hauptbahnhof

 

Aufzüge von den Gleisen zur Unterführung sind vorhanden. Von der Unterführung zum Erdgeschoß gibt es Rolltreppen, in den Fahrstuhl passt kein Rad hinein. 

Tipp: Am Ende des Untergeschosses gibt es einen Ausgang zum Parkplatz und von hier führt auf einer schmalen Rampe aufwärts der Weg zum Ausgang. Der Weg eignet sich umgekehrt um in das Untergeschoß zu gelangen (Der schmale unscheinbare Weg links beim Haupteingang). 

Naturschutzgebiet Bei der Silberpappel

Wurde 1983 mit 8,6 Hektar Größe ausgewiesen um die rheinnahe naturhafte Altrheinschlut  (Hagbauschlute) zu erhalten. Der Wald in der Flussaue weißt große Unterschiede zu einem "normalen" Wald auf und besitzt einen eigenen Namen: Auwald. Au bedeutet Wasser. Die Tiere und Pflanzen sind in ihrem Fortbestand vom Fluss abhängig. 

Anfang des 19. Jhdt. war das heutige Naturschutzgebiet ein natürlicher Teil der Rheinaue. Der Einfluss der Menschen war noch nicht sichtbar und durch die regelmäßigen Hochwasser war das Gebiet für die Landwirtschaft uninteressant und wurde von Rodungs- und Siedlungsarbeiten verschont.

Im Jahr 1817 wurde der badische Wasserbaupionier Johann Gottfried Tulla beauftragt ein Hochwasserschutzprogramm zu entwickeln. Die Rheinschlingen wurden durchstochen, das Flussbett eingeengt, Hochwasserdämme gebaut und der Rhein zur Wasserstraße ausgebaut. Die Neckarauer Rheinschlinge sollte auch durchstochen werden, aber die Angst Preußens vor Hochwassern verhinderte den Durchstich und so blieb dieses Gebiet erhalten. 

Den Namen hat dieses Gebiet von einer 250jährigen Pappel die hier einmal stand, sie wurde vom Blitz getroffen und ist im Winter 1928/29 erfroren.   Quelle: Infoschild


Rheinau

Backofen - Riedwiesen

Hier ⇒ mannheim.de/backofen-riedwiesen.pdf  eine schöne Beschreibung des Gebietes.

Hafen

Mit Rheinfähre Altrip. Im GKM (Großkraftwerk Mannheim) wird durch die Verbrennung von Steinkohle Strom und Fernwärme erzeugt ⇒ gkm.de/technik

 
 
 

Der 30 meter hohe Wasserturm war früher ein Bestandteil der 1993 abgerissenen Sunlicht Seifenfabrik, erbaut ca 1904/10. 

Die Sunlight Seifenfabrik wurde 1899 von dem Engländer William H. Lever gegründet. 1903 die Umwandlung in Sunlicht. 1907 ist das Werk der größte Seifenhersteller des Kontinents. 1911 die erstmalige Herstellung des Vim-Scheuerpulvers. Das erste Waschmittel waren die Lux-Seifenflocken. Für Wäschereien und Krankenhäuser ab 1913 das Waschmittel Nurpur.  In den Jahrzehnten darauf kommt es immer wieder zu Fusionen, 1929 entsteht durch die Fusion von Unie und Lever der Name Unilever. Zu Unilever gehören z.B. in Heilbronn die Knorr-Werke. Zur ⇒ Unternehmensgeschichte von 1899 - 1971 Am Standort in Mannheim wird Dove hergestellt, eine Seife die in über 50 Länder versendet wird.

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