Allwettertour nach Maulbronn
 

Diese Tour hat Eva und mir wettermäßig viel geboten. Gestartet sind wir vom Bahnhof in Bietigheim-Bissingen mit starkem Gegenwind, man hatte das Gefühl, dass man nicht vom Platz kommt.

Entlang der Metter fuhren wir Richtung Maulbronn, bis es kurz vor Zaiserweiher anfing zu regnen. Zum Glück fanden wir eine Gaststätte (geschlossen) mit einem überdachten Vorplatz wo wir uns unterstellen konnten. Als ob wir es ahnten, nahmen wir alles von unseren Rädern ab und stellten es unter dem Vordach unter. Kaum waren wir fertig, ging ein heftiger Wolkenguss herab und unsere Räder bekamen eine kostenlose Dusche. Das ganze wurde mit Graupeln getoppt und mit Wind der den Regen in unsere Richtung wehte. Wir wollten weiter und sobald es von der Intensität nachließ, machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel.

Wind, Regen und Sonne wechselten sich weiterhin ab. In Maulbronn dann wieder herrlicher Sonnenschein und kaum hatten wir uns entschieden weiter zu fahren, kam der nächste Wolkenguss. Also wieder zurück und beim Kloster Schutz gesucht. Hier trafen wir auch auf zwei Frauen die uns berichteten, dass es in Karlsruhe geschneit hatte. Schneebilder im Mai, das wär's gewesen :-) 

Maulbronn liegt im Enzkreis im Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Auf dem Weg zur Klosteranlage hielten wir an diesem Brunnen mit einer Gruppe bronzener Schaf-Skulpturen an:

 

Weiter ging es zur Klosteranlage, einer ehemaligen Zisterzienabtei. Seit Dezember 1993 gehört die Klosteranlage zum UNESCO-Welterbe. Mehr Infos zur Geschichte des Klosters bei ⇒ Wikipedia

 

Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel der Burgruine Löffelstelz in Mühlacker, immer wieder die Abwechslung von schönstem Sonnenschein zu plötzlichem Regen, der sich wieder in einen heftigen Regenguss wandelte. Als wir bei der Burg angekommen sind, schönster Sonnenschein gepaart mit dunklen Wolken. 

 

Von Dürrmenz (Stadtteil von Mühlacker) der Blick auf die Burg.

In Dürrmenz steht das Henri Arnaud Denkmal, eine Stele und der Waldenserbrunnen. Henri Arnaud lebte 1643 bis 1721, war Pfarrer und Waldenserführer.

 

Als wir ca 2 km vor Vaihingen diese Wetterfront hinter dem Schloss Kaltenstein sahen, dachte ich "nicht schon wieder" Wir blieben verschont, in Vaihingen angekommen wieder herrliches Wetter.

 

Weiter ging es entlang der Enz, vorbei an der Burgruine Altsachensheim zurück zum Bahnhof in Bietigheim-Bissingen, wo wir uns nach einen ereignisreichen und schönen Tag voneinander verabschiedeten und wieder nach Hause fuhren. Lieben Dank Eva für diese interessante und schöne Tour. 

 

Mit dem Zug vom Heimatort nach Bietigheim-Bissingen (LK Ludwigsburg). Hier hat mich Eva zu der von ihr geplanten Rundtour abgeholt. Am Ende der Tour wieder mit dem Zug von Bi-Bi zum Heimatbahnhof. Mit An- und Abfahrt zum Bahnhof waren es bei mir 92 km.

Insgesamt war die Strecke überwiegend auf Wegen abseits der Straße zu fahren, mit Ausnahme der Strecke von Maulbronn bis zur Abzweigung Richtung Bahnhof West. Dieser Teil verläuft über eine vielbefahrene Landesstrasse mit zusätzlichen Abfahrten von der Bundesstrasse und als Radfahrer ist man hier Linksabbieger. Diesen Abschnitt sollte man sicherheitshalber vermeiden. 

Den Bericht von Eva, mit mehr Details zur Geschichte, gibt es hier ⇒  Schwabenfrau/sonnenschein-ist-köstlich-pedelectour


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