Langenbrettach

am Brettachtalweg. Die Brettach ist ein Nebenfluss der Kocher. Besteht aus dem Zusammenschluss von Brettach und Langenbeutingen

 letzte Aktualisierung: Juli 2022 

Brettach

Brettacher Mühle

Zwischen 1600 und 1602 erbaut

Dreschmaschine

Schillerlinde

Die Schiller-Linde wurde ca. 1880 gepflanzt und 1905 dem Dichter Friedrich von Schiller (1759-1805) zum 100. Todestag gewidmet. 

Langenbeutingen

Unteres Kirchle

mit Albrecht-Goes-Stube und der Dorflinde, die 1817 gepflanzt wurde. Das schmucke Fachwerkkirchle ist eine ehemalige romanische Frühmesskapelle. Sie wurde erstmals 1354 urkundlich erwähnt. 1512 der Umbau im spätgotischen Stil. Mitte des 17. Jhdt. ist das Kirchenschiff mit einem Fachwerkgeschoss erhöht worden. 1830 wurde der Turm mit Fachwerk aufgestockt, das Kirchle renoviert und bekam einen Zwiebelturm. Im Jahr 1892 erwarb die bürgerliche Gemeinde das Kirchle und es wurde vielfältig genutzt, u.a. als Probelokal, Turnhalle und Feuerwehrmagazin. 1983 wurde es umfassend erneuert.  Heute wird es von der bürgerlichen Gemeinde und der Kirchengemeinde genutzt. 

Im Obergeschoss befindet sich das Museum für den Dichter und Pfarrer Albrecht Goes (1908-2000), der in Langenbeutingen geboren wurde. Ein Teil seiner Werke wurde in mehr als 2 Dutzend Sprachen übersetzt. Verfilmungen: "Unruhige Nacht" und "BrandopferQuelle: Infotafel 

Albrecht Goes lebte von 1954 bis zu seinem Tod in Stuttgart-Rohr, bestattet auf dem Pragfriedhof in Stuttgart. Nach dem Krieg engagierte er sich gegen eine Wiederaufrüstung Deutschlands, u.a. als Unterzeichner des Deutschen Manifests der Paulskirchenbewegung.

weitere Gebäude:

 
 
 
 
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