Neckarsulm

Stadt, am Neckar und an der Sulm liegend, mit den Stadtteilen:   Amorbach, Dahenfeld, Obereisesheim

Den Namen hat die Stadt von der Lage nahe an der Mündung von der Sulm in den Neckar.  Die Sulm entspringt in den Löwensteiner Bergen und wird u.a. vom Bleichsee  gespeist und durchfließt den Breitenauer See. Länge der Sulm ca 26 Km. Mehr Infos zur Stadt ⇒ neckarsulm.de

Im Jahr 2021 feierte Neckarsulm 1250-jähriges Jubiläum, erstmalige urkundliche Erwähnung war im Jahre 771. Einwohner Gesamtgemeinde ca 26 800, davon in Neckarsulm ca. 15 200. Arbeitsplätze der Gesamtgemeinde ca 40 000.

Neckarsulm liegt an der A6 und ist über zwei Ausfahrten zu erreichen:  36 Heilbronn/Untereisesheim und 37 Heilbronn/Neckarsulm. Weiterhin gibt es einen Bahnanschluss und eine Schiffsanlegestelle. 

Blick in die Neckarsulmer Stadtgeschichte      

letzte Aktualisierung: 18.04.22 

mit anklicken der Bilder erscheinen Infos zu dem Aufnahmeort:

Bahnhof

Deutschordensschloss mit Bergfried

gehört zu den ältesten Gebäuden in Neckarsulm. Die Ursprünge gehen vermutlich bis ins 13. Jhd. Zur Geschichte ⇒ neckarsulm.de/vor 530 Jahren kam ... Seit 1956 befindet sich darin das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum

Flurdenkmäler

Jüdischer Friedhof

Kirchen

Dionysiuskirche

Marktplatz

mit Löwenbrunnen

Tauzieher von Karl-Henning Seemann

Eisengiesser und Winzerinnen von Bildhauer Dieter Läpple

 

Neckar und Sulm

Die Sulm mündet kurz vor Untereisesheim auf der rechten Seite in den alten Neckar.  Die Sulm floß früher durch die Stadt und parallel zum Betriebsgelände der Audi. Nach dem schweren Hochwasser 1970 wurde die Sulm in den Jahren 1973 - 1975 verdolt. Die Herausforderung war, dass der Bau aus einem einzigen Betonguss sein musste, da er sonst dem Druck des Wassers nicht standgehalten hätte. Mehr Infos dazu bei dem Artikel der Heilbronner Stimme ⇒ stimme.de-Als die Zukunft des Audi Werks auf der Kippe stand Die Verdolung beginnt im Stadtpark, verläuft unter der Ballei, des Audigeländes und des Neckarkanals.

Neckar und Neckarkanal

Die Kanal und Wehrbrücke wurde 1925 errichtet und ist ein Dreh- und Angelpunkt im Verkehrssystem der Stadt. 

⇒ Der Neckarkanalabschnitt Mannheim Heilbronn wird eingeweiht (1935)

Auf Neckarsulmer Gebiet münden der Pfühlbach, der Hängelbach, der Amorbach und der Attichsbach in die Sulm. Der Attichsbach entspringt als Lautenbach bei Dahenfeld und ist kurz hinter der Hasenmühle auf seinen letzten Metern verdolt. Die Verdolung des Amorbach beginnt nach der Nordtangente. Der Hängelbach entspring  an zwei Stellen im Dahenfelder Wald und vereinigt sich kurz vor der Gartenanlage an der Landesstrasse bei Amorbach, Verdolung vor der Nordtangente. Der Pfühlbach (nicht zu verwechseln mit dem Pfühlbach bei Heilbronn) mündet bei der Reisachsmühle in die Sulm.

Scheuerberg

der Hausberg, 310 m hoch. Letzter westlicher Ausläufer der Löwensteiner Berge. 

"Auf dem Scheuerberg thronte einst eine Burg, die vermutlich unter den Herren von Weinsberg errichtet wurde. Von 1212 an übten sie die Herrschaft über die Stadt und den Berg aus. Die Burg blieb auch unter den nachfolgenden Herrschern Amtssitz. 1335 übernahm das Erzstift Mainz die Burg. Seit 1484 herrschte der Deutsche Orden. Nachdem die Burg beim Bauernaufstand 1525 zerstört wurde, verlegte der Deutsche Orden seinen Verwaltungssitz in das Stadtschloss, heute Sitz des Deutschen Zweirad- und NSU-Museums. Die Grundmauern der Burg wurden bei der Rebflurbereinigung in den frühen 197oer Jahren wieder entdeckt. Zu den 5ehenswürdigkeiten des Scheuerbergs zählen die sogenannte ,,Laurahöhle" aus dem 19. Jahrhundert unterhalb des Gipfels und das Kreuz, das Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Ursprünglich war der Scheuerberg bewaldet. Mit den Rodungen zugunsten des Weinbaus wurde vermutlich bereits im 13. Jahrhundert begonnen. Heute ist der Scheuerberg die Hauptanbaulage für Wein in Neckarsulm. Von den insgesamt 110 Hektar entfallen 80 Hektar auf den Neckarsulmer Hausberg." Quelle: Barbara Löslein - Neckarsulmer Journal 3/2018

Kreuzgang

mit 14 Stationen. Die Kreuzigungsgruppe steht am Ende (gestiftet von Johann Wendel Vogt und Elisabeth Vogt in 1751)

Laurahöhle

besteht aus 2 Höhlen und wurde von Anton Victor Brunner 1860, Stadtrat und Weingärtner, angelegt. Die Anlage wurde nach seiner Tochter Laura benannt. Die linke Höhle ist 13,5 m tief mit einem größeren Aufenthaltsraum in einer Tiefe von 9 m, die rechte Höhle ist 2,5 m tief und war wahrscheinlich ein Schutzraum für die Weinbergarbeiter. Die Anlage in Verbindung der Scheuerburg war Schauplatz von Legenden und Geschichten. 

Scheuerburg

"Die Scheuerburg ist eine rechteckige Abschnittsburg und seit dem 13. J.h. belegt, eine genaue Erbauungszeit ist urkundlich aber nicht gesichert. Vermutet wird die Zeit zwischen 1220 und 1260. Die stauferische Burganlage gehört zu den größten ihrer Art in der Umgebung. Der kastellartige Hauptbau mit einem mindestens zweistöckigen Bergfried hatte die Maße 80 x 25m.

An der Stele befinden Sie sich an der Südmauer der Vorburg mit 62 x 42m. Der beide Burgteile trennende Halsgraben lässt sich noch heute gut im Gelände ablesen (dazu ein Stück Richtung Gipfelkreuz gehen).

Die Burg wurde, nach dem sie mehrmals den Besitzer gewechselt hatte (1264 Weinsberg, 1335 Hochstift Mainz, 1484 Deutscher Orden), am 19.04.1525 im Bauernkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Der Verwaltungssitz war nun das Deutschordensschloß in der Stadt Neckarsulm in dem sich heute das Zweiradmuseum befindet. Die Steine wurden für Weinbergmauern und zur Reparatur diverser Bauten in der Stadt verwendet (Kapuzinerkloster, Frauenkirche und Stadtmauer).

Die Grundmauern wurden im Rahmen der Rebflurbereinigung freigelegt."       Quelle: Seite der Stadt Neckarsulm

Skulpturen

 

Stadtmauer

 

Stadtpark

Im Stadtpark, mit einer Fläche von ca 5 ha, an den sich der Sulmtalpark anschließt ist, es zu jeder Jahreszeit schön zum spazieren gehen. Für Kinder gibt es ein großzügiges Spieleangebot.

Zweiradmuseum

(2014)

 
 
 
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